Sind Websites noch sinnvoll oder zeitgemäss

Eines der ersten Dinge die man als frisch gebackener Startup Gründer immer macht, ist eine Website für die Geschäftsidee oder neu gegründete Firma zu erstellen. Schliesslich will man gefunden werden und somit neue Kunden gewinnen.

Doch wie sinnvoll ist das heutzutage noch? Ist eine eigene Homepage immer noch ein Must Have oder ein Feature mit dem man letztendlich nur Zeit und Ressourcen verschwendet? Und wie sieht es mit den Sozialen Netzwerken aus? Es gibt einige Überlegungen bevor man über sein Marketing Budget nachdenkt.

In einem Artikel auf t3n schreibt Torben Friedrich dass gerade Jugendliche kaum noch Websites besuchen.

„Webseiten? Ich besuch kaum noch Webseiten!“: Was zwei Teenager am Zukunftstag bei t3n machen

Der Zukunftstag ist eine gute Gelegenheit für Jugendliche in den Arbeitsalltag ihrer Verwandten, Bekannten oder die eigenen Interessen hineinzuschnuppern. Gleichzeitig ermöglicht der einmal im Jahr stattfindende Aktionstag es aber auch, mal einen Einblick in die Welt der Jugendlichen zu erhalten. Wir haben uns gedacht, wir bringen uns gegenseitig etwas bei. Und das hat funktioniert.

Leon und Fabio sind 12 und 14 Jahre und wachsen mit dem Web auf. Sie kommen von verschiedenen Schulen und kannten sich bisher nicht. Sie nutzen das Internet in irgendeiner Form täglich und natürlich unterschiedlich. Der eine ist klassischer PC-Nutzer mit Xbox und hat (noch) kein Smartphone, der andere hat ebenfalls einen PC, nutzt aber vor allem Smartphone und eine Playstation 4.

Wir wollten heute nach einer kleinen Einführung und Erklärung unserer täglichen Arbeit die beiden lieber mal selber an die Rechner lassen und erfahren, was sie eigentlich im Internet machen, wie sie mit Freunden kommunizieren, einkaufen oder welche Geräte auf einem Schreibtisch im Jugendzimmer zu finden sind oder zu finden sein sollten. Herausgekommen ist eine Liste mit Webseiten, die eher nach Einkaufen klingen, YouTube-Channels als Fernseh-Ersatz, einigen Gadgets und vor allem mit vielen Apps, denn Internet ist vor allem eins: mobil. Den ganzen Artikel lesen…

Sind Websites noch zeitgemäss StartupMe

Wie in dem Artikel oben beschrieben, findet die Kommunikation bei Jugendlichen vor allem über Whats App und Facebook statt, während YouTube als TV Ersatz gilt. Doch wie sieht es denn um die Zukunft des Social Media Riesen Facebook aus. Ist Facebook überhaupt noch „cool“ oder kehrt die jüngere Generation der Plattform schon wieder den Rücken?

Tina Bauer hat sich mit diesem Thema befasst und einen sehr guten Artikel auf  Onlinemarketing.de veröffentlicht.

Zenit überschritten: Warum Facebook als soziales Netzwerk ausgedient hat

Zwar gab es auch vor der Gründung Facebooks soziale Netzwerke, doch hat das Zuckerberg-Network den Namen geprägt wie kein anderes. Allein die Wahrnehmung hat sich in der jüngsten Zeit verschoben und das soziale Netzwerk ist auf dem Weg zu etwas Größerem, Mächtigerem.

Dass Facebook seinen Zenit hinsichtlich eines sozialen Netzwerkes überschritten hat, tritt immer deutlicher zu Tage. Es ist nicht mehr die Website, zu der es einen zieht um zu sehen, was die Freunde so treiben und selbst private Inhalte zu teilen. Auch unter (zumindest US-amerikanischen) Teenagern ist das Network alles andere als angesagt: Die Jüngeren finden es uncool, sich dort auszutauschen, wo ihre Familie sich ebenfalls aufhält und alles sehen kann. Und wie das mit Trends aus den USA häufig ist, wird Facebook dieses Schicksal wohl über kurz oder lang auch in Europa ereilen. Will Oremus hat sich diesem Thema auf Slate einmal angenommen und die Entwicklung des Social Riesen eingehend untersucht. Er kommt dabei zu einem wenig überraschenden Ergebnis, mit dem allerdings keiner so richtig gerechnet hätte, denkt man an den verzweifelt wirkenden Kampf um User. Mehr lesen…

Facebook scheint seine besten Zeiten hinter sich zu haben. Aber wo zieht es die Jugendlichen hin? Wo schauen sie Bilder und Videos? Übrigens, Antworten auf Fragen zu Ihrer Startup Gründung bekommen Sie hier: https://startup-me.ch/unsere-services-fur-ihre-selbstandigkeit/

Mit dieser Frage hat sich auch Jan Firsching mit einem Artikel auf Futurebiz beschäftigt. Es gibt ein Netzwerk dass regen Zuwachs verzeichnet, vor allem bei Videoaufrufen. Und das weltweit.

Wird Instagram zur Bewegtbild-Plattform? Instagram Videos sind auf dem Vormarsch.

Instagram steht für Fotos. Richtig, aber Instagram steht auch immer mehr für Videos. Der Konsum von Instagram Videos ist in den vergangenen Monaten um 40 % gestiegen. Wenn wir also von Instagram Inhalten sprechen, dürfen wie Instagram Videos keinesfalls ausblenden. Bewegtbild spielt auf dem „Bildernetzwerk“ eine immer wichtigere Rolle.

Seit die Instagram Videoaufrufe direkt im Feed und unterhalb der Posts angezeigt werden, hat man einen guten Eindruck darüber, wie viele Menschen sich ein Video ansehen. Die Anzeige der Instagram Videoaufrufe ist eine klare Verbesserung. Besonders weil sie den gleichen Messkriterien wie Facebook Videos unterliegen. Ein Instagram View wird nach einer Wiedergabedauer von mindestens drei Sekunden gezählt. Veröffentlicht man die gleichen Videos auf Instagram und Facebook, können die Videoaufrufe direkt miteinander verglichen werden.

Der GlobalWebIndex hat in einer Umfrage ermittelt, dass 37 % der Instagram Nutzer Videos konsumieren. Mehr erfahren…

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Der Trend scheint also ganz klar in bewegte Bilder und weg von Facebook zu gehen. Je nachdem welche Zielgruppe die eigene Firma verfolgt, sollte man sein Marketing auf jeden Fall auf YouTube und auch auf Instagram konzentrieren. Gerade kurze, informative Clips kommen bei den Jugendlichen an.

Quelle: Sind Websites noch sinnvoll oder zeitgemäss

Frisches Geld für Software-Startup Lodgify

Lodgify, ein Anbieter von Online-Softwarelösungen für Ferienwohnungsvermieter, hat eine Finanzierungsrunde über 1,4 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von der Venture-Capital-Firma Nauta Capital. Die bestehenden Investoren Chris Hitchen, Howzat Partners und Roland Zeller haben sich laut Lodgify ebenfalls wieder beteiligt. Insgesamt hat das Internet-Startup damit bisher zwei Millionen Euro erhalten.

 

Hinter Lodgify stecken die beiden Gründer Naveen Sharma aus Barcelona und Dennis Knett aus Lausanne. Beteiligt sind. Zeller betätigt zudem Philippe Willi von Trekksoft und Roland Zeller, der Gründer und ehemalige CEO von Travel.ch sich seit mehreren Jahren als unabhängiger Investor und Berater bei Internetunternehmen

wie GetYourGuide, Buddybroker oder ParkU.

 

Die Lodgify-Software ermöglicht es Vermietern von Ferienwohnungen ihre Homepage ab Vorlagen zu erstellen sowie Buchungen und Reservierungen zu verwalten, so die Mitteilung weiter. Auch Buchungen über andere Portale können über die Software verwaltet werden. Die mit Lodgify erstellten Websites sind zudem responsive, also für alle Endgeräte optimiert. Die Software gibt es in ab sieben Euro in der Basic-Version.

 

Das frische Kapital will Lodgify nutzen, um das Produkt weiterzuentwickeln und die Vertriebs- und Marketingaktivitäten auszubauen. Das Startup zähle bereits erste Kunden aus der Schweiz. Die stärksten Wachstumsmärkte seien jedoch Deutschland, Spanien, Italien, Grossbritannien sowie die USA. (kjo)

Original Post: http://www.inside-it.ch/articles/43626